Der Einladung des TSV Treuenbrietzen zum Ford-Cup folgten in diesem Jahr der FSV Grün-Weiß Niemegk, der spätere Sieger aus Rehbrücke, der Ruhlsdorfer BC und der Malterhausener SC aus dem Fußballkreis Dahme/Fläming sowie Grün-Weiß Chemie, eine sächsisch-anhaltinische Spielgemeinschaft aus Dessau, Roßlau und Rodleben.

Der Gastgeber stellte zwei Mannschaften, denen Spieler der Ersten und der Reserve zugelost wurden. Die sieben Mannschaften kämpften im Turniermodus „Jeder gegen Jeden“ bei jeweils zwölfminütigen Begegnungen um den Siegerpokal. Da keine Schiedsrichter zur Verfügung standen, übernahm je ein Spieler einer gerade pausierenden Mannschaft die Referee-Rolle ein.

Sieger schießt die meisten Buden

Der Niemegker Nachbar musste auf seinen Stammkeeper Tobias Kade verzichten. Da bereits einige Niemegker Spieler am Tag zuvor bei einem Malterhausener Hallencup im MSV-Team ausgeholfen haben, erklärte sich am Sonntag der Malterhausener Hendrik Wetzel bereit, sich bei den Niemegkern zwischen die Pfosten zu stellen.

Seine Vorderleute des FSV Grün-Weiß lieferten in der Stadthalle eine durchaus ordentliche Turnierleistung ab. Dreimal konnten sie Siege einfahren. Von beiden Gastgeberteams trennten sie sich unentschieden und beugen mussten sie sich nur dem späteren Sieger Rehbrücke, so dass sie sich am Ende über den dritten Turnierplatz freuen konnten.

Team Blau des TSV Treuenbrietzen musste sich zum Turnierauftakt erst einmal im vereinsinternen Duell dem weißen TSV-Team mit 0:3 geschlagen geben. Während des gesamte Turniers gelang der blauen Vertretung aus der Sabinchenstadt nur ein Sieg gegen Grün-Weiß Chemie. Nach zwei Punkteteilungen und insgesamt drei Niederlagen sprang für sie somit am Ende der fünfte Turnierplatz heraus.

Während des Turniers entpuppten sich das weiße TSV-Team und der SV 05 Rehbrücke als Favoriten auf den Turniersieg.

Bis zur letzten und entscheidenden Begegnung hatte die Gastgeber-Mannschaft vier Siege und ein Unentschieden erkämpfen können. Und mit einem Sieg gegen die Rehbrücker wäre die Titelverteidigung von vor zwei Jahren machbar gewesen. Die Randpotsdamer mussten sich bis zum finalen Spiel nur einmal dem Malterhausener SV beugen. Sonst sorgten sie für teils sehr torreiche Siege. Und nachdem Rehbrücke im letzten Spiel auch den Gastgeber mit 2:1 schlagen konnte, stand der Turniersieger mit dem SV 05 fest. Mit zwölf geschossenen Toren war Matthias Hahn vom Gewinner auch erfolgreichster Schütze.